Jeden Monat am dritten Donnerstag (genauer um den 20. des Monats) trifft sich das 1000mal Naumburg Plenum im Architektur- und Umwelt-Haus – das nächste mal am 19. Juni. Bei dem einstündigen Treffen sind Kulturschaffende, ein Netzwerk aus Naumburger Vereinen, Vertreter der Stadtverwaltung, aber auch immer wieder interessierte und neugierige Bürger zugegen. Beim letzten Mal im Mai gab es eine Nachschau zu den Stadtteilfesten der vergangenen Wochen, dem Salzstraßenfest und dem Kirschblütenfest am Mägdestieg.

Beide Feste sind bei den vergangenen Plenumssitzungen mit Anregungen und konkreter Unterstützung begleitet worden. Und der Erfolg beider Veranstaltungen und die überaus rege Anteilnahme durch die Anrainer gibt nicht nur den Veranstaltern recht. Solche kleinen bürgernahen Feste sind für das Festjahr 2028 wichtige Eckpunkte des Festprogramms. Es sind nicht die großen Konzerte und Feste, so wichtig sie auch sind für ein Festjahr, sondern diese kleinen über das Jahr verteilten Stadtteilfeste, die Naumburger zusammen bringen. Und auch Gemeinsamkeiten im Geselligen fördern. Also weiter so, wer eine Idee für seinen Stadtteil hat: Ab ins Plenum und die Ideen dazu austauschen.

Des weiteren wurde über ein angedachtes Chortreffen 2028 diskutiert. Jan Owe Brentle, der Projektmanager der Stadt für die 1000 Jahrfeier ist damit betreut und konnte sich mit dem ebenfalls anwesenden Chorleiter der Vokalisten, Benjamin Tschau und weiteren Chorsängern angeregt austauschen. Er wird übrigens den nächsten Leitartikel Mitte Juni übernehmen, um über alles, was jetzt schon zum Ablauf des Festjahres „in Sack und Tüten“ ist, vorzustellen.