1000 mal Naumburg an der Saale

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Plenumssitzung am 19. Oktober 2023 rückte Lindenring in den Fokus

Vielleicht könnte dann ja aus dem Brunnen am Lindenring wieder Bier sprudeln, wie zur 950 Jahrfeier

Bei dem monatlichen Treffen im Architektur- & Umwelt-Haus ging es in erster Linie nicht um die 1000 Formate, sondern darum, wie man sich 2028 in der Ausgestaltung vorstellt. Ausgehend von der historischen Besonderheit der geteilten Stadt in Rats- & Domstadt und dem Motto für die 1000 Jahrfeier "Naumburg feiert" könnte der Lindenring (als ehemaliger Verlauf der Stadtteilung) in den Mittelpunkt rücken. Nicht nur zum Kirschfest könnte die Peter-Pauls-Messe wie in vergangenen Zeiten dort wieder statt finden, auch andere Feste und Events im Sommer 28 könnten dort einen Ort haben. Vorausgesetzt, zwischen Einmündung Reussenplatz und Rosengarten wäre dann der Lindenring Autofrei. Der Künstler Peter Fiedler hat kurz vor wie auch noch nach der Wende in Naumburg jährlich ein Bildhauer-Symposium ausgerichtet. Das macht er, nun in Dresden lebend, auch noch weiterhin, aber in Moritzburg. Thomas Burkhard hatte die Idee, dies wieder aufzugreifen, und Peter Fiedler hat am Telefon schon Bereitschaft angedeutet. Zehn Künstler, die einen Monat lang 2027 an zehn Sandsteinquadern arbeiten werden, damit ihre Kunstwerke ein Jahr später zur Feier in der Stadt zu bewundern sind. Ein Kostenplan wurde diskutiert und Möglichkeiten der Finanzierung diskutiert. Eine dritte Idee für 2028 ist ein Parkour beginnend am Stadtpark, über mehrere Stadt-Brachen hinweg , der am Park vor dem Museums-Verwaltung in der Grochlitzer Straße enden würde. Dieser war vor hundert Jahren ein Botanischer Garten, angelegt vom Stadtverschönerungsverein und der Stadt zum Geschenk gemacht worden. Die einzelnen Stationen sind von der Arbeitsgruppe als Kunst- und Kommunikations-Räume gedacht, also als Begegnungsorte, die zum Verweilen einladen. 20 Wanderbäume in 2028 sollen nicht nur Besucher auf das bis dahin hoffentlich erfolgreiche Projekt "1000 Bäume" hinweisen, sondern die Verbindung in der Altstadt schaffen. Mal sehen, was davon Wirklichkeit werden wird. Sicherlich nur mit viel Lobbyarbeit aus der Bürgerschaft.

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